Foto: Tanya Raab
Shalom zusammen! Warum wir falsche Vorstellungen von jüdischem Leben haben und das gemeinsam ändern sollten.
Das im Februar 2025 erschienene Buch erzählt von der großen Identitätskrise und -findung der in Frankfurt (Oder) aufgewachsenen Autorin und Aktivistin: Jahrgang 2000, geboren in der Ukraine und als sog. Kontingentflüchtling mit drei Jahren nach Deutschland gezogen, ist ihre Kindheit geprägt vom russischsprachigen jüdischen Gemeindeleben in der neuen Heimat, aber auch von der steten Warnung, man dürfe das Jüdischsein nicht offen zeigen. Als junge Frau entscheidet sie sich, das alles auf den Kopf zu stellen und erkämpft sich nach und nach ihre ganz eigene jüdische Persönlichkeit – und zwar queer-feministisch und liberal!
Auf oy_jewish_mamma, ihrem Instagram-Kanal, betreibt sie Aufklärungsarbeit in Sachen jüdisches Leben in Deutschland hier und jetzt; mit überfälligen Klischee-Vorstellungen wird aufgeräumt und auch die deutsche Erinnerungskultur kommt nicht ungeschoren davon. Ihr Erfolg zeigt, welch Potential in einem so locker-alltäglichen Zugang steckt: es herrscht akuter Gesprächsbedarf.
Hinweise für Barrierefreiheit
Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht zugänglich. 1. OG mit Aufzug.
Eintritt frei | Spenden erbeten