Grafik: Hili Noy
HAMSA, HAMSA, HAMSA Arbeiten von israelischen Künsterinnen zur geöffneten Hand als Symbol in den drei großen Weltreligionen
Die Ausstellung widmet sich dem ikonischen Motiv der offenen Hand mit ihren fünf ausgestreckten Fingern, einem Symbol, das in der bildenden Kunst, der Volkskunst und der Populärkultur weit verbreitet ist. Sie zeigt 555 verschiedene Darstellungen der Hamsa – eine sinnbildliche Zahl. Das alte Motiv des menschlichen Handabdrucks hat seine Wurzeln in den Anfängen der menschlichen Zivilisation und wird bis heute verwendet. Die offene Handfläche mit den fünf Fingern (ebenso die Zahl fünf) als Zeichen der Quelle für Heilung und guter Gesundheit sowie Fruchtbarkeit hat große Bedeutung in vielen Kulturen, besonders in der jüdischen, der christlichen sowie der muslimischen Tradition. Als ein Symbol für Schutz und Glück wird sie oft als Amulett oder Talisman verwendet, um negative Kräfte abzuwehren sowie ihrem Eigentümer Segen und Glück zu bringen. Die von Ido Noy kuratierte Ausstellung wurde bereits in Jerusalem, New York und Halberstadt gezeigt und umfasst Arbeiten von elf israelischen Künstlerinnen.
Hinweise zur Barrierefreiheit
Zugang ebenerdig und über Aufzug, Behinderten-WC: rechts neben WC 80 cm, Bewegungsfläche vorm WC 160 cm × 130 cm
Parkplatz im Hof ist begrenzt, Anmeldung erforderlich
Eine Veranstaltung des Netzwerks Jüdisches Leben Erfurt →
Di. – So. 10 – 18 Uhr