Breaking News: Sharon Mansur Trio tritt auf – Doppelkonzert eröffnet die 34. Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen

Nach einer aufwändigen Anreise über Drittstaaten ist es den Musikerinnen und Musikern des Sharon Mansur Trios gelungen, von Israel nach Deutschland zu kommen.

Damit wird die Festivaleröffnung am 5. März 2026 um 19:30 Uhr im Atrium der Landeshauptstadt Erfurt, Magdeburger Allee 34, 99086 Erfurt, als Doppelkonzert stattfinden. In Arnstadt am Samstag und Gera am Sonntag wird das Sharon Mansur Trio wie ursprünglich geplant spielen!

Neben dem Auftritt des Sharon Mansur Trios konnte die Festivalleitung kurzfristig zudem das israelisch-iranische Musikprojekt „Sistanagila“ gewinnen – ein starkes Zeichen für Dialog und Verständigung in schwierigen Zeiten.

Doppelter Auftakt mit Signalwirkung

Das in Berlin ansässige Ensemble „Sistanagila“ vereint israelische und iranische Musikerinnen und Musiker, die mit ihrem Programm musikalische Brücken schlagen. Klezmer, sephardische und persische Traditionen verbinden sich mit modernen Einflüssen zu einem eindrucksvollen Plädoyer für kulturellen Austausch.

Im Anschluss präsentiert die israelische Pianistin Sharon Mansur mit ihrem Trio einen energiegeladenen Mix aus Klassik, Jazz und elektronischen Elementen. Die vielseitige Musikerin arbeitete unter anderem mit der Band Orphaned Land sowie dem Jerusalem Orchestra East and West zusammen. Ihr künstlerisches Credo: musikalische Grenzen überwinden und Menschen über kulturelle Unterschiede hinweg verbinden.

Hochrangige Gäste zur Eröffnung

Die Kulturtage werden offiziell eröffnet durch den Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, Prof. Dr.-Ing. habil. Reinhard Schramm, sowie Dorothea Marx, Vorsitzende des Fördervereins für Jüdisch-Israelische Kultur in Thüringen e.V.

Erwartet werden zudem der Botschafter des Staates Israel in Deutschland, Ron Prosor, sowie der Thüringer Ministerpräsident und Schirmherr Mario Voigt.

80 Veranstaltungen in ganz Thüringen

Vom 5. bis 26. März 2026 finden in 16 Thüringer Orten rund 80 Veranstaltungen statt. Seit über drei Jahrzehnten bringen die Kulturtage gemeinsam mit dem Förderverein für Jüdisch-Israelische Kultur in Thüringen jüdische und israelische Kultur in die Mitte der Gesellschaft.

Ein besonderer Programmpunkt ist der Vortrag „Jüdisches Leben in Deutschland heute“ von Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, am 25. März 2026 um 19:00 Uhr in der Synagoge Erfurt (Anmeldung unter info@jlgt.org.

Trotz einzelner programmatischer Herausforderungen gilt:
Die 34. Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen finden statt – und sie sind wichtiger denn je. 

Das vollständige Programm unter:
www.juedische-kulturtage-thueringen.de