Jüdische Perspektiven auf die Wende- und Nachwendezeit Im Gespräh mit Leah Carola Czollek und Dmitrij Kapitelman

Termin

Dienstag, 19.10.2021
19.10.2021

Erinnerungsort Topf & Söhne
Sorbenweg 9
99099 Erfurt

19:00 Uhr
Eintritt frei – Spenden erbeten

Info

Wie lebten Jüdinnen und Juden in der DDR, was bedeuteten für sie die Umbrüche in der Wende- und Nachwendezeit und welche Erfahrungen brachte die jüdische Emigration aus der ehemaligen Sowjetunion mit sich? Darüber diskutieren Leah Carola Czollek und Dmitrij Kapitelman aus der Perspektive unterschiedlicher Generationen. Leah Czollek wurde 1954 in Ost-Berlin geboren, Kapitelman 1986 in Kiew. Das Gespräch knüpft an den Band „Erinnern stören – Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive“ an, an dem Dmitrij Kapitelman mitwirkte. In einer Vielfalt von Stimmen und Geschichten wird dort über ost- und westdeutsche jüdische Perspektiven, Kontinuitäten antisemitischer Bedrohung und post-migrantisches Judentum reflektiert.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung Shared History statt, die im September und Oktober im Thüringer Landtag gezeigt wird. Das Shared History Project wurde vom Leo Baeck Institut initiiert. In 58 Objekten vom Jahr 321 bis heute eröffnet die Ausstellung Perspektiven auf jüdische Geschichte, Kultur und Alltag im deutschsprachigen Raum. Online ist bereits jetzt jede Woche ein neues Objekt zu sehen: https://sharedhistoryproject.org.

Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung unter Thueringen@rosalux.org.de möglich.
Die Veranstaltung findet unter Beachtung der 3Gplus-Regel statt. Nur Personen, die einen Nachweis über vollständige Impfung, Genesung oder einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) erbringen, können an der Veranstaltung teilnehmen.
Weitere Informationen unter www.topfundsoehne.de
In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen