HÖRT DIE ZEUGEN – „DIE EUPHORIE DES SEINS“

Termin

Freitag, 13. November 2020

Eisenach, Elisabeth-Gymnasium, Turnhalle

11:30 bis 13:00

Info

Film und Gespräch im Livestream

Éva Fahidi–Pusztai – Auschwitz- und Buchenwaldüberlebende und Filmprotagonistin
Martin Kranz – Intendant ACHAVA Festspiele
Gesprächsführung

Éva Fahidi war 18 Jahre alt, als sie gemeinsam mit ihrer Familie nach Auschwitz deportiert wurde. Sie überlebte als Einzige. Bewegt von Fahidis Autobiografie „The Soul of Things“ studiert die Regisseurin und Choreographin Réka Szabó mit Éva Fahidi und der Tänzerin Emese Cuhorka eine Tanzperformance ein.
Der Film – Kurzversion dokumentiert die monatelange Probenarbeit: Schnell entwickelt sich eine intensive Beziehung zwischen den drei Frauen. Éva Fahidi stößt dabei aber nicht nur an ihre physischen Grenzen. Der dialogische Prozess schwemmt schmerzhafte Erinnerungen wieder an die Oberfläche. Mehr und mehr wird die performative Arbeit zur Auseinandersetzung mit dem Trauma.
Vor und nach dem Film findet ein Livestream-Gespräch mit der Protagonistin Éva Fahidi-Pusztaistatt. Éva überlebte die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald. Sie lebt heute mit ihrer Familie heute in Budapest (Ungarn). Éva Fahidi-Pusztai wurde im April dieses Jahres die Ehrenbürgerwürde der Stadt Weimar verliehen.

Eine Produktion der ACHAVA Festspiele in Zusammenarbeit mit den Jüdisch-Israelischen-Kulturtagen Thüringen,
ahavta-begegnungen und dem Elisabeth-Gymnasium Eisenach